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Kulmerau



Kulmerau
Der Dorfname

Mehrere Quellen erwähnen den Ort erstmals urkundlich im Jahre 1259 unter dem Namen Chulumbrowe. Andre geben an, dass der Ort 1118 und 1189 Cholumbrowo geheissen habe. 1316 erhielt das Dorf dann den Namen culumbe, und bereits sieben Jahre später gab es erneut einen Namenswechsel und zwar auf den Namen Columbrowe. 1330 und 1347 tauchte dann der Name Culumbrowe für die heutige Ortschaft Kulmerau auf.
Die Entwicklung zum heutigen Namen lässt sich durch die Entwicklung der deutschen Sprache erklären. Durch das „Verdeutschen“ des lateinischen Namens „columbarium“ und durch das Weglassen von Silben kam es schliesslich zum „Endprodukt“, dem heutigen Namen Kulmerau. 


Geschichte:

1259                           Kulmerau wurde erstmals urkundlich erwähnt
1272                           Das Gebiet wurde von Ritter Heinrich von Wangen begütert
1455                           Kulmerau gehört der Landvotei Büron-Triengen an
1786                           Grossbrand im Dorf Kulmerau
1803                           Kulmerau gehört ab sofort zum Amt Sursee
1842                           Kulmerau löst sich von Triengen und wir eine selbständige Gemeinde
1850                           Die Einwohnerzahl von Kulmerau beträgt 519 Einwohner
2000                           Kulmerau wird nur noch von 212 Einwohner beheimatet
2005                           Wiedervereinigung mit der Gemeinde Triengen

Kirche

Vor der Reformation war Kulmerau im aargauischen Kirchleerau kirchengenössig.
Die Kulmerauer hielten an ihrem römisch katholischen Glauben fest und errichteten darauf die St. Christina Kapelle welche erstmals im Jahre 1524 erwähnt wird. Es fanden 1672 und 1934 umfassende Renovationen statt.

Schule

Das erste Schulhaus welches urkundlich erwähnt ist befand sich gleich neben der Kapelle. 1879 übernahm der einheimische Josef Brunner die Schule und unterrichtete die Kinder 47 Jahre lang. Von anfänglichen 20 Schülern wuchs die Schulgemeinschaft bis auf über 60 Schüler an (1. bis 7. Klasse)
Auch dank den Erträgen aus dem Kiesabbau konnte 1955 das neue Schulhaus erbaut mit Inventar errichtet werden
Durch die rückläufigen Schülerzahlen und Fusion mit Triengen wurde die Schule geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wurde ein Schulbus eingerichtet,   welche die Schüler nach Triengen bringt.
 
 

Das Dorfwappen



Beschrieb: In Rot eine silberne Taube mit goldenen Füssen, im goldenen Schnabel einen grünen Ölzweig haltend.

Herkunft des Wappens

Die Herkunft des Wappens ist nicht bewiesen. Es sind auch keine wissenschaftlichen Begründungen vorhanden. Eine mögliche Deutung kann vom ursprünglichen Namen „chulumbrowe“ hergeleitet werden. Das nahverwandte lateinische Wort „columbarium“ bedeutet soviel wie Taubenschlag, aber auch Platz, wo die Urnen mit der Asche der Verstorbenen aufbewahrt wurden. Aus dieser Übersetzung ist mit grosser Wahrscheinlichkeit die Herkunft des Kulmerauer Wappens zu erklären.

Wappen Kulmerau