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Wilihof



Wilihof
Der Dorfname

Der Hof (Wilihof) war um 1826 gegenüber Beromünster zinspflichtig. Die im Archiv St. Urban befindliche Urkunde aus dem Jahre 1309 bekundet, dass „Diepolzwile“ dem Kloster „50 Schilling zinset“. 1336 erscheint der Name „Tieppoltzwile“ in den Jahreszeitbüchern des Chorherrenstifts.

Diebolswil bedeutet „kühnes Volk“ und stammt aus dem althochdeutschen Wort „duitbold“. Im Jahre 1429 wird –in einem Vertrag zwischen Thüring von Aarberg und Luzern – erneut „Diebolzwyl“ genannt und zwar in Verbindung mit „Wyl“ und „Zil“. „Wyl“ ist die erste Bezeichnung für Wilihof, 1461 in „Wilehoff“ umbenannt.
„Wil“ deutet auf eine klösterliche Gründung hin; dem Wort liegt das mönchslateinische „villare“ (altdeutsch „wilare“) zugrunde, was Ausbauhof bedeutet. Eine andere Version lautet, alle Wil-Orte seien auf römische Niederlassungen zurückzuführen, was bedeutete, dass Wilihof schon zur Römerzeit besiedelt gewesen wäre. Sicher ist, dass Wilihof nicht vom Namen Wilimann abstammt.
Der Ortsname „Zil“ (gleich March) ist heute verschwunden, wo dieser Ort gelegen hat, ist nirgends belegt und deshalb ungewiss.


Zur Geschichte:


Das Gebiet des Dorfs Wilihof nannte man im Mittelalter „Die Höfe“ oder „Triengen ennet der Sure“ und blickt, politisch gesehen, auf folgende Geschichte zurück:

1260 - 1455Herrschaft Büron der Freien von Aarburg
1455 – 1798Landvogtei Büron, zu Luzern gehörend
1798 – 1803Zeit der Helvetik; Minizipalität Triengen, Distrikt Sursee
1803 – 1814Mediationszeit; Gemeindegerichtsbezirk Triengen, Amt Sursee
1814 – 1830Restaurationszeit; Gerichtsbezirk Sursee, Amt Sursee
29.01.1842Gerichtsbezirk Triengen, Amt Sursee
1842wird der Gerichtsbezirk „Gemeinde“ genannt
12.09.1842Wilihof wird politisch unabhängig von Triengen
09.10.1842Erste Gemeindeversammlung der Gemeinde Wilihof mit 47 anwesenden Bürgern
13.01.1843Der Regierungsrat des Kantons Luzern legt die Grenzen der Gemeinde Wilihof mit 8 Marchsteinen vertraglich fest
5.02.1843Wahl des ersten Gemeinderats Wilihof:
Präsident und Gemeindeammann: Johann Kaufmann
Waisenvogt: Josef Gassmann
Verwalter: Johann Kaufmann
Ersatzmann: Johann Lütolf
01.01.2005Wiedervereinigung mit der Gemeinde Triengen

 
 


Das Wappen

Wilihof besass lange Zeit kein eigenes Wappen. Als Ersatz dienten die Gemeinderats-Stempel mit dem Luzerner Wappen. Erst am 16. Juli 1927 beurkundete das Staatsarchiv Luzern den Eintrag des neu geschaffenen Wilihof-Wappens.

Das Wilihof-Wappen ist in der Mitte zwischen Blau und Weiss gespalten und zeigt einen Sechsberg. Was dieser Sechsberg bedeutet, ist unklar. Vermutungen, es handle sich dabei um die Darstellung einer Quelle oder um Höfe, ist wenig wahrscheinlich. Das Wappen von Hans Wildberg ist das veränderte Schildbild seiner Vorfahren, dessen Wappen noch 13 Berge aufwies.

Wilihof