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Winikon



Winikon
Entstehung

Der Name Winikon bedeutet so viel wie: „Hof des Wino“. Der Name geht auf die Zeit der alemannischen Landnahmen zurück, deshalb ist es wahrscheinlich, dass der Dorfteil schon im 7./8. Jahrhundert besiedelt war. Doch bereits aus noch früherer Zeit fand man ein Ziegelstück mit dem Stempel der römischen Legion XI CPF.


Das Dorfgebiet war auch schon den Römern bekannt. Anlässlich der Grabungen 1982 im Muracher stiess man auf einen römischen Kalkbrennofen, wie jener von Triengen (Murhubel), welche im Mittelalter errichtet worden waren.
Winikon ist im Nordwestlichen Gemeindeteil von Triengen angrenzend an den Kanton Aargau. Mitten hindurch fliesst der Hüttenbach und besteht aus zahlreichen Häusergruppen und Bauernhöfen.
Die Bevölkerung wuchs von 1745 bis 1850 rasch an und erreichte 880 Einwohner. Dann geriet die Gemeinde in den Sog der Landflucht von den Landgemeinden in die Industriegebiete. Sie erreichte um 1970 den Tiefstand von 525 Einwohnern. Durch die aktiven Bautätigkeiten in den 80/90er Jahren stieg die Einwohnerzahl bis auf 800 an, danach waren sie wieder etwas rückläufig bis zur Fusion im Jahr 2009 mit 750 Einwohnern.


Zur Geschichte:

1173Erste schriftliche Erwähnung von Winichon -   Besitzbestätigung Kaiser Friedrich 1. für das Stift Beromünster  
1178Der Zehnten von Winincon gehört dem Damenstift zum hl. Kreuz in Schänis
1275Selbstständige Pfarrei mit einer Kirche und eines Leutpriesters gehörend zum Dekanat Reitnau bis zur Reformation
Bis 1407Unter der Herrschaft von Habsburger, für welcher die Herren von Büron (später auch Freiherren von Aarburg genannt) das Gebiet verwalteten
1455 - 1798Als Teil der Grafschaft Willisau durch Kauf an die Stadt Luzern, ebenfalls erwarb die Stadt die niederen Gerichtsbarkeit der Landvogtei Büron-Triengen
1504Einweihung der neu erbauten Kirche
1527Ablösung von Büron als selbständige Pfarrei Winikon
1699 - 1702Erbauung heutiger Kirche St. Maria Himmelfahrt (1710 Einweihung)
Ab 1725Mögliche Schulbildung in Sursee
1798 - 1803Helvetische Republik Reformen eingeleitet durch die Franzosen
1844 - 1845Einige Winikoner nehmen an den Freischarenzügen nach Luzern teil
1879Gründung Käsereigenossenschaft
1879Bau eines neues Schulhauses
1909Erstes elektrisches Licht in der Gemeinde
2006Gemeinderat stellt Gesuch für Fusionsverhandlung mit Triengen
24.2.2008Fusionsabstimmung Zustimmung 65% Winikon und 56% Triengen
1.1.2009Fusioniert mit Gemeinde Triengen


Winikon - das Dorf in der Natur

Winikon besitzt ein grosses Naturerholungsgebiet mit ruhiger Wohnlage und über ausreichende Baulandreserven für den Bau von neuen Einfamilienhäusern.
Das Dorf ist über die Postautolinie Sursee-Schöftland ans Netz des Öffentlichen Verkehrs angeschlossen.
Winikon bietet einen 2-Jahres Kindergarten und die Primarschule von der 1. bis zur 6. Klasse an.
Der westliche Teil des Dorfes ist mit Wald bedeckt. Auf dem Rücken des kleinen Berges Lätten eröffnen sich herrliche Panoramen. Mit Blick in die Berner und Zentralschweizer Berge bis zu den Glarner Alpen. Der Buechwald lädt zu ausgiebigen Spaziergängen sowie Biketouren in der intakten Natur ein.

Bemerkenswert ist die historische und sehenswerte spätbarocke Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt, die über einen Grossteil des Suhrentals sichtbar ist
Ebenfalls sehenswert ist der Pfarrspycher, in welchem ein kleines Dorfmuseum vom historischen Verein Winikon beherbergt ist.

Im Sommer lädt die Familie Kaufmann auf ihren Erlebnis-Bauernhof zum Verweilen im Maislabyrinth und anderen Aktivitäten ein. Mehr Infos unter: Erlebnis-Bauernhof Winikon
 
 


Das Wappen

Das Gemeindewappen Winikon (in Rot ein mit zwei Straussenfedern besteckter silberner Meierhut) ist vom Wappen der Meier von Reitnau abgeleitet und weist auf den alten Bezug zum Hof Reitnau hin, der zum Eigengut der Grafen von Lenzburg gehörte.

Winikon